FALLSTUDIE
Seit über 25 Jahren bietet die nicos zuverlässige, flexible IT-Services für deutsche Industrieunternehmen und internationale Konzerne. Doch mit dem Wachstum des Kundenstamms – sowohl in technologischer Komplexität als auch in globaler Präsenz – wurde klar: Auch die nicos selbst benötigte einen starken Partner, um seine skalierenden Betriebsprozesse zu unterstützen.
Die Herausforderung: Schnelleres Onboarding und zuverlässigere Alarmierung
Bevor LogicMonitor eingeführt wurde, verwendete nicos ein proprietäres, lokal installiertes bestehendes System, das mehrstündige Verzögerungen bei Systemaktualisierungen und der Bereitstellung neuer Monitoring-Endpunkte verursachte. Zudem war bei jeder Änderung der Kundenanforderungen umfangreiche manuelle Arbeit notwendig.
„Früher war alles einfacher – ein Router, eine Leitung, fertig“, erklärt Lemke. „Heute gibt es Cloud-Services, SD-WANs, Geräte mit mehreren Leitungen – eine deutlich komplexere technische Landschaft.“
Gesucht wurde eine Lösung, die:
- den hohen Grad an Individualisierung beibehält oder übertrifft – insbesondere für Kunden, deren Systeme nicht durch klassische Angebote von Internetanbietern (ISPs) abgedeckt sind
- cloudbasiert ist, um globales Onboarding und Rollout zu beschleunigen
- Automatisierung unterstützt, um manuelle Konfigurationen beim Onboarding und bei Updates zu reduzieren
Die Lösung: Individuelle Integrationen mit LogicMonitor und ServiceNow
Um das Onboarding zu beschleunigen und die Observability zu verbessern, setzte die nicos auf eine Kombination aus vorhandenen LogicMonitor-Modulen und selbst entwickelten Integrationen über die LogicMonitor API und ServiceNow.
„Flexibilität war uns besonders wichtig – und eine SaaS-Lösung, bei der wir die Infrastruktur nicht selbst betreiben müssen“, sagt Lemke. „LogicMonitor ermöglichte es uns, kundenspezifische Projekte deutlich schneller umzusetzen, weil viele Module bereits verfügbar waren. So konnten wir das Monitoring individueller Servicekonstrukte sehr schnell einrichten.“
Nach dem Rollout von LogicMonitor und ServiceNow verzeichnete nicos sofort messbare Vorteile:
- Schnelleres Kunden-Onboarding → 50 % weniger manueller Konfigurations- und Entwicklungsaufwand
- 24/7-Betrieb und Updates → Ereignisgesteuerte Schnittstellen für Echtzeitaktualisierungen
- Bessere Alarmierung → Nahezu sofortige Benachrichtigung bei Systemänderungen oder Ausfällen
„Wenn wir ein neues Kundenprojekt umsetzen, geht es oft um 5 bis 300 Standorte“, so Lemke. „Mit LogicMonitor müssen wir diese nicht mehr alle manuell konfigurieren.“
Durch das neue, echtzeitbasierte Monitoring können nicos Kunden ihre Betriebszeiten optimal absichern – und die nicos festigt seine Position als führender MSP auf dem deutschen Markt.
Ausblick: Hybrid Observability kontinuierlich weiterentwickeln
Mit der flexiblen Integration von LogicMonitor und ServiceNow arbeitet das nicos-Team kontinuierlich an neuen Ansätzen, um Daten effizienter zu erfassen und zu nutzen.
„Wir setzen stark auf die Service-Insights-Ebene, denn bei der nicos geht es uns immer um vollständige Services und maßgeschneiderte Lösungen – nicht nur um das Management einzelner Geräte oder Leitungen“, erklärt Lemke. „Unser dediziertes Team entwickelt fortlaufend neue Wege, um verschiedene Datenquellen zu integrieren und KI zur Effizienzsteigerung im Monitoring einzusetzen.“